Vorfreude auf Veranstaltungen nach Corona

Jungzüchter im Kreis Rendsburg-Eckernförde freuen sich über Spende

Es kribbelt in den Fingern, juckt in den Gliedern. Die Jungzüchter vom Kreis Rendsburg Eckernförde stehen in den Startlöchern, bis es wieder losgehen kann mit den Veranstaltungen, Seminaren und Tierschauen. Diese finden schon seit längerem nicht mehr statt. „Das Zusammenkommen, der Austausch, das Vereinsleben sind essenziell“, sagt Sina Piotraschke, selbst lange Zeit aktive Jungzüchterin der RSH und nun beruflich als Spezialberaterin der Firma Sano aus Loiching unterwergs. Deshalb hat sie vor kurzem ihren Spendenbeitrag von 416 Euro an die Vorsitzende der Jungzüchter, Neele Harder, übergeben.

„Gerade in der jetzigen Zeit ist das Zusammenhalten im Innen- wie im Außenleben und auch mal über den Tellerrand hinausblicken so wichtig“, bekräftigt Dagmar Waldinger, Sano Geschäftsleitung. „In der Sano Familie sind wir davon überzeugt, dass die Gemeinschaft, die Landwirtschaft wie auch unsere Gesellschaft nur im Miteinander funktionieren kann“, Waldinger weiter. Die aktuelle Situation stelle gerade viele Bereiche vor große Herausforderungen. Deshalb hat sich Sano entschlossen, dort zu unterstützen, wo es gebraucht wird - und das so regional wie möglich.

Für Sina Piotraschke aus dem Kompetenzzentrum Nord war klar, dass der Spendenbeitrag in der Landwirtschaft bleiben soll. Als Spendenpatin und ehemalige Jungzüchterin setzt sie sich für den Jungzüchterverein Rendsburg-Eckernförde ein. Der Kreisverein gehört zur Rinderzucht Schleswig-Holstein eG. Jungzüchter sind in der Landwirtschaft fest verankert. Oft von Kindesbeinen an ist der Nachwuchs bis zum Alter von 25 Jahren als Jungzüchter aktiv. Sie nehmen mit ihren Kälbern und Jungrindern an Wettbewerben teil, in denen es um die perfekte Präsentation des Tieres geht. „Es entsteht eine ganz besondere Verbindung von Tier und Mensch. Auch bei den Jungzüchtern geht es um gesund wachsen und ein gesundes Miteinander“, erklärt Sina Piotraschke. Neele Harder und die Jungzüchter vom Kreis Rendsburg Eckernförde freuen sich über die Unterstützung und werden sie für die kommenden Veranstaltungen verwenden: „Wir können es nicht erwarten, bis es wieder los geht.“

Text: Sano (gekürzt)

Bild: Sano