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Zuchtprogramm - Jungrinderspülprogramm
Aus den besten Kuhfamilien werden die interessantesten und exterieurstärksten Jungrinder angepaart, von denen über den konventionellen Embryotransfer (ET) und die In-Vitro-Produktion von Embryonen (IVP) Nachkommen produziert werden.
Die Selektion der Jungrinder erfolgt anhand einer Färsenvorschlagsliste, die vom Rechenzentrum in Verden (VIT) nach jeder Zuchtwertschätzung erstellt wird. Die Mindestbedingungen sind von der NOG vorgegeben. Mit Hilfe dieser Färsenvorschlagslisten findet eine weitere Selektion der aufgelisteten Tiere statt, bei der über die Qualität des Pedigrees(z.B. Abstammung, Kuhfamilie, etc.)geurteilt wird.
Nach dieser Vorauswahl sind die verbliebenen Jungrinder auf den Betrieben zu besichtigen und ihrem Exterieur nach zu beurteilen. Dabei wird entschieden, ob sie den hohen Anforderungen der NOG entsprechen und sich für das Zuchtprogramm der NOG qualifizieren. Da das Arbeiten mit Jungrindern mit einem gewissen Risiko verbunden ist, welches letztendlich der Züchter zu tragen hat, muss die Selektion sehr gewissenhaft durchgeführt werden. Dafür entspricht auch das Selektionsverhältnis von derzeit 1:15, d.h. von ca. 3000 Jungrindern, die jährlich auf den Färsenvorschlagslisten erscheinen, können sich nur knapp 200 Rinder für das NOG-Zuchtprogramm qualifizieren.


Rinderzucht Schleswig-Holstein eG |